Eine Reise ins Ohr.

Wie funktioniert eigentlich Hören?

Der Weg vom Ohr bis zum Gehirn entscheidet über das Hörergebnis. Vom Hören zum Verstehen: Auf dieser Seite nehmen wir Sie mit auf eine Reise durchs Ohr und zeigen Ihnen, wie Hören funktioniert. Erst wenn der Schall diese Reise durch das Ohr bis ins Gehirn ohne Störungen machen konnte, wird er als Sprache, Musik, Telefonklingeln oder sonstiges Geräusch wahrgenommen. Deshalb ist die Funktionstüchtigkeit Ihrer Ohren entscheidend dafür, ob Sie als Hörender richtig reagieren und wie gewohnt am Leben teilnehmen können.

Anatomie

Eine Reise ins Ohr.

Klänge sind Schallwellen. Sie werden von der Ohrmuschel _ 1 aufgefangen und durch den Gehörgang _ 2 zum  Trommelfell _ 3 geleitet. Das Trommelfell beginnt zu schwingen und gibt dadurch die Schallwellen an die Knöchelchen im Mittelohr _ 4 weiter. Eine Membran überträgt die Schwingungen weiter zur Hörschnecke _ 5. Dort werden Haarsinneszellen in Bewegung gesetzt und die Schallwellen so in Nervenimpulse umgewandelt. Schließlich sendet der Hörnerv _ 6 die Impulse zum Gehirn, wo sie als Töne  wahrgenommen und entschlüsselt werden.

Die ersten Anzeichen eines langsam nachlassenden Hörvermögens sind oft schwer zu erkennen – denn das, was Sie nicht mehr hören, ergänzt Ihr Gehirn zunächst einfach anhand von gespeicherten Erfahrungen. Langfristig jedoch verliert es die Fähigkeit, Schallsignale zu
erkennen und zu entschlüsseln. Deshalb gilt: Je früher ein Hörverlust erkannt und behoben wird, desto besser.

Wussten Sie schon?