Drei grundsätzliche Wege, ein großes Ziel: besseres Hören.
Die Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Hörverluste durch Hörsysteme in allen Lebenssituationen zu verbessern, sind vielfältig. Ob auf Geburtstagen, in Besprechungen, beim Telefonieren oder beim Musikgenuss – moderne und technologisch fortschrittliche Hörgeräte sind in der Lage, das Verstehen in jeder Lebenslage zu verbessern. Dabei setzt sich ein Hörsystem ganz grundsätzlich aus fünf unverzichtbaren Teilen zusammen: dem Gehäuse, dem Mikrofon, dem Verstärker, dem Lautsprecher und der Batterie. Und die Einteilung der Syteme erfolgt in drei Kategorien, die wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen.
Sie bestehen in der Regel aus mehreren Teilen: aus dem Hörsystem selbst, einem individuell angepassten Ohrstück, der so genannten Otoplastik, und einem Schlauch, der die Schallwellen vom System durch die Otoplastik ins Ohr leitet. Insbesondere bei starken Hörverlusten sind diese etwas größeren Hörsysteme mit ihren leistungsfähigeren Verstärkern und den damit verbundenen größeren Batterien am besten in der Lage, zu helfen.
Durch ihre „interne“ Position im Ohr sind derartige Hörsysteme am ehesten in der Lage, sehr unauffällig und fast unsichtbar zu sein. Sie werden für jeden Menschen individuell hergestellt und sind dadurch im Ohr besonders bequem zu tragen. Mit ihnen ist ein besseres Richtungshören möglich, da aufgrund der Position der Hörsysteme tief im Ohr die natürliche Schallaufnahme durch die äußere Ohrmuschel erhalten bleibt. Für Menschen, die gerne Sport treiben, und für Brillenträger sind diese Systeme nahezu ideal. Es gibt Geräte, die in der Ohrmuschel getragen werden. Man nennt sie Concha- und Halbconcha- Hörsysteme (Concha = Ohrmuschel). Die Gehörgang-Hörsysteme sind solche, die direkt am Beginn des Gehörgangs sitzen. Die kleinsten und fast unsichtbaren Hörsystemee werden tiefer im Gehörgang getragen. Sie heißen CIC-Hörsysteme (Complete-in-the-Canal: vollständig im Gehörgang).
Hierbei handelt es sich um Hörsysteme, die den Gehörgang nicht verschließen, sondern offen lassen. Das hat viele Vorteile. Das Richtungshören bleibt erhalten. Das Tragen des Hörsystems ist besonders bequem. Und dank des dünnen Schallschlauches ist höchste Unauffälligkeit garantiert. Allerdings sind derartige Hörsysteme nicht für alle Arten von Hörverlusten geeignet.






